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Das Klima schonen!

1. Strom sparen
In Europa wird mehr als die Hälfte unseres Stroms durch Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas erzeugt. Jedes Jahr entstehen dadurch Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). Vom gesamten Strom, der weltweit erzeugt wird, nutzen wir nur ein Drittel, der Rest verpufft nutzlos als Wärme. Deshalb ist Strom sparen so wichtig. Und spart Dir und Deiner Familie auch noch Geld. Beispiel: eine Familie mit zwei Kindern: Allein für Strom verbraucht sie im Schnitt rund 4.400 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Diese Menge an Energie lässt sich durch Strom sparen um 1.500 kWh verringern. Das entspricht 975 Kilogramm Kohlendioxid (CO2) oder 270 Euro! Ein paar Tipps, wie das geht, findest Du hier:

Grüner Strom
Der WWF empfiehlt klimafreundlichen Strom aus Sonne, Windkraft, Biomasse und ökologischer Wasserkraft. Dabei entstehen keine Treibhausgase. Sie sparen etwa 520 Kilogramm Kohlendioxid (pro durchschnittlichem EU-Haushalt).

Seit 1998 kann man in Deutschland den Stromanbieter frei wählen. Auch Deine Eltern - sie können sich für einen Anbieter entscheiden, dessen Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird. Bei der Entscheidung hilft das 'ok-power'-Siegel, mit dem Ökostromanbieter ausgezeichnet werden. Mehr dazu gibtīs im Internet unter www.energie-vision.de

Energieklasse A?
Frag Deine Eltern, ob sie beim Kauf von Elektrogeräten auf die Effizienzklassen A bis G achten. Dabei steht A für die sparsamsten Geräte und G für reine Verschwendung. Auf Geräte unterhalb von B sollte man am besten verzichten.

Abschalten statt Stand-by
Schaltet die Geräte in Eurem Haushalt ganz aus, denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte Strom und belasten den Geldbeutel und das Klima erheblich. Im Elektrofachhandel gibt es abschaltbare Steckdosenleisten, mit denen man Fernseher, Stereoanlage oder Drucker den 'Saft' abdrehen kann. Wenn Du ein Ladegerät hast, fürīs Handy zum Beispiel, dann ziehe es nach Gebrauch immer aus der Steckdose, da es auch Strom abzapft, wenn es nicht in Betrieb ist. Wenn Ihr in den Urlaub fahrt, sollten alle elektrischen Geräte - auch Boiler und Durchlauferhitzer - abgeschaltet werden.

Große Leuchten mit geringem Verbrauch
Verwendet Energiesparlampen anstatt herkömmlicher Glühbirnen oder Halogenlampen und reinigt sie regelmäßig, damit sie weiterhin hell scheinen können. Eine Glühbirne verwandelt nur fünf Prozent des Stroms in Licht, der Rest verpufft nutzlos als Wärme. Energiesparlampen der Effizienzklasse A verbrauchen bei gleicher Helligkeit bis zu 80 Prozent weniger Strom und brennen bis zu achtmal länger als herkömmliche Glühlampen. Am meisten könnt Ihr sparen, wenn Ihr das Licht ausmacht, wenn Ihr nicht im Raum seid.

Jeder Topf findet seinen Deckel
Beim Kochen am besten immer einen Deckel auf den Topf! Ohne kostet es viermal so viel Energie wie mit Deckel, da sich die Garzeit erhöht. Außerdem könnt Ihr bei Elektroherden schon zehn Minuten vor dem Ende des Kochens die Herdplatten eine Stufe runterdrehen und dann nach ca. fünf Minuten ganz ausschalten. Verwende am besten einen Topf, der nicht zu klein für die Herdplatte ist, da der Herd sonst unnötig Wärme verliert.

Backofen schlau nutzen
Nutze beim Backen die Restwärme. Ist die erforderliche Temperatur erreicht, kannst Du den Backofen vorzeitig abschalten. Heize den Backofen nicht vor. Und wenn Euer Backofen die Funktion Umluft hat, dann nutze diese, denn sie ist effizienter als Unterhitze.
Aber: Sparsamer als der Backofen sind immer noch Bratpfanne oder Schnellkochtopf

Wasserkocher statt Herdplatte
Wenn Du Tee machst, dann nimm lieber den elektrischen Wasserkocher (möglichst mit automatischer Abschaltung). Der benötigt weniger Energie als das Erhitzen in einem Topf.

Tut Eurem Kühlschrank etwas Gutes!
Schau mal rein in Euren Kühlschrank: Sind da Eisschichten an den Seiten? Das zehrt viel Energie. Darum ist es besser, wenn Deine Eltern und Du Euren Kühlschrank und die Gefriergeräte regelmäßig abtaut. (Aber nicht alleine machen, ohne Deine Eltern zu fragen!). Steht Euer Kühlschrank neben Heizkörper, Herd oder Spülmaschine, braucht er mehr Energie zum Abkühlen. Die könnte man sparen, wenn man die Küchengeräte besser stellt - aber das lässt sich sicher erst beim nächsten Umzug oder einer Renovierung ändern. Was einfach zu ändern ist: Kühlt Euren Kühlschrankinhalt nicht zu stark: 6 bis 7 Grad Celsius sind für das Kühlen von Lebensmitteln ausreichend.

Gefrierschrank ins Kühle
Gefrierschränke stellt man - wenn möglich - in den Keller. Für Gefriertruhen reicht eine Temperatur von minus 18 Grad.

Energiesparend waschen
Nutzt die Sparprogramme Eurer Wasch- und Spülmaschine und gebraucht sie nur, wenn sie voll beladen sind. Dank der verbesserten Waschmittel sind keine Waschtemperaturen über 60 Grad mehr nötig, um saubere Wäsche zu erhalten. Außer bei stark verschmutzter Wäsche kann man auch problemlos auf die Vorwäsche verzichten. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, die Wäsche lufttrocknen zu lassen, solltet Ihr auf den Wäschetrockner verzichten. Dadurch lassen sich jährlich viele Kilowattstunden einsparen.

Spülmaschine voll beladen
Geschirrspüler möglichst voll beladen und mit Sparprogramm (meist "50 Grad eco") laufen lassen; Geschirr nicht vorspülen. Eine sparsame volle Maschine verbraucht weniger Wasser als eine Handspülung.

2. Richtig heizen

Ein Grad kühler spart viel Energie: Wenn Ihr in Eurer Wohnung die Raumtemperatur um ein Grad Celsius senkt, spart Ihr fünf bis zehn Prozent Heizenergie. Und spart etwa 300 Kilogramm CO2 pro Haushalt und Jahr. Eine gute Temperatur für Schlafzimmer ist 16 bis 18 Grad, in Fluren reichen 15 Grad und in Wohn- und Kinderzimmern sind 20 Grad empfehlenswert. Dabei solltet Ihr die Temperatur in ungenutzten Räumen oder während des Urlaubs nicht unter 15 Grad absenken, da die Wände sonst zu stark abkühlen und dann das 'Aufheizen' zu viel Energie benötigt.

Kühlschränke und Spülmaschinen produzieren Abwärme. Daher reicht es aus, in der Küche sparsam zu heizen.

Statt das Fenster stundenlang zu kippen, solltet Ihr alle zwei bis drei Stunden stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern und runter gedrehter Heizung. Dabei sind schon einige Minuten ausreichend, um die gesamte Raumluft auszutauschen. Gegenüber ständig gekippten Fenstern könnt Ihr so in der kalten Jahreszeit bis zu 300 Kilogramm Kohlendioxid und bis zu 80 Euro einsparen.

Durchlauferhitzer und Boiler nur auf die unbedingt nötige Temperatur einstellen - 60 Grad sind ausreichend und bei Nichtgebrauch (über Nacht und im Urlaub) ganz ausschalten (notfalls mit Zeitschaltuhr).

Wasser sparen!

Wasser ist einer der kostbarsten Rohstoffe unserer Erde, wir alle brauchen es zum Leben. Aber sauberes Wasser ist schon heute eine Seltenheit, denn die wenigsten Leute gehen sparsam und sorgfältig damit um. Mit wenig Aufwand kannst Du mit gutem Beispiel vorangehen. Was meinst Du, wie viel kostbares Wasser innerhalb weniger Sekunden aus dem aufgedrehten Wasserhahn ins Abflussrohr fließt und sich so in Abwasser verwandelt?

Wenn Du es genau wissen willst, benötigst Du eine Stoppuhr und eine leere 1-Liter-Flasche. Am besten eignet sich eine Milchflasche mit großer Öffnung, so geht nicht so viel Wasser verloren. Nun drehst Du den Wasserhahn auf und stoppst die Zeit, bis die Flasche gefüllt ist. Die Zeit, die Du gemessen hast, ist die Zeiteinheit für 1 Liter Wasserdurchfluss. Du kannst nun ausrechnen, wie viel Wasser man in fünf Minuten beim Zähneputzen oder Händewaschen vergeuden kann, wenn man den Wasserhahn einfach laufen lässt.

Zum Beispiel: Du stoppst 8 Sekunden für einen Liter Wasser:
  • In 8 Sekunden -> 1 Liter Wasser
  • In 1 Sekunde -> 1 Liter : 8 = 0,125 Liter Wasser
  • In 5 Minuten (300 Sek.) -> 0,125 Liter x 300 = 37,5 Liter Wasser
Du verbrauchst also in fünf Minuten 37,5 Liter Wasser - fast 38 Flaschen voll!


Saison für Obst und Gemüse

1. Biologisch einkaufen!
Sicher hast Du im Supermarkt schon mal das Biosiegel gesehen. Es ist ein Siegel für Bio-Nahrungsmittel. Du findest es auf Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst, Käse, Milch und vielen anderen Lebensmitteln. Das Bio-Siegel garantiert, dass bei der Herstellung dieser Produkte:
  • Boden, Luft und Wasser nicht verschmutzt,
  • keine Tiere gequält und
  • kein Kunstdünger verwendet wurde, sowie
  • auf unnötige Zusatzstoffe und
  • auf Gentechnik verzichtet wurde.
Nur wenn die Landwirte und die Betriebe, die das Fleisch, Getreide oder Gemüse verarbeiten, diese und noch einige andere Regeln einhalten, dürfen sie ihre Waren mit diesem Bio-Siegel verkaufen. Das wird alles regelmäßig von staatlichen Stellen kontrolliert. Also, achte beim Einkaufen drauf und sprich mal mit Deinen Eltern, ob sie beim Einkaufen auf das Bio-Siegel achten!

2. Saisonal und regional einkaufen!
Außerdem ist es wichtig, dass Du beim Einkaufen von Lebensmitteln darauf achtest, dass diese keine langen Wege zurückgelegt haben - denn durch den Transport werden Treibhausgase produziert. Das bedeutet auf kurze Transportwege zu achten, ist ein Beitrag zum Klimaschutz.
  • Kaufe vor allem heimische, regionale Lebensmittel ohne lange Transportwege oder - wenn das nicht geht, wie z.B. bei Bananen - solche aus fairem beziehungsweise umweltfreundlichem internationalem Handel.
  • Achte auf wenig Verpackung und kaufe bevorzugt Recycling-Produkte.
  • Kaufe möglichst viele saisonale Produkte (zum Beispiel Rosenkohl im Winter, Erdbeeren im Frühsommer).
Beispiel: Die Zucht von Freiland-Gemüse oder -Obst etwa belastet neunmal weniger das Klima als die von Treibhausprodukten.

Außerdem:
  • Lieber natürliche Materialien wie Holz statt Plastik.
  • Kaufe lieber Mehrwegflaschen.
  • Kaufe Produkte mit Umwelt-Gütesiegeln wie Blauer Engel und FSC.
Mit freundlicher Genehmigung von www.young-panda.de

                                                                                                                                                                                                                                             
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